Kurzmitteilung

Selbstständigkeit im Alltag

Autor: Sarah

Von einem österreichischen Teenager erwartet man eine gewisse Selbstständigkeit im alltäglichen Tun. Sich Frühstück oder Jause richten, dann mit dem Zug/Bus in die Schule fahren und sich in der Freistunde selbstständig um sein Mittagessen kümmern. Am Nachmittag, nachdem alle Schulaufgaben erledigt sind, geht man dann vielleicht seinem Hobby nach oder trifft Freunde. Wie man wo rechtzeitig hinkommt organisiert man sich selbst und möchte man sich noch etwas Geld dazu verdienen, sucht man sich einen Ferial- bzw. Nebenjob. Natürlich sollte man dabei eine gute Balance zwischen Schule & Freizeit finden, sowohl als auch seine Eltern im Haushalt unterstützen. Geschirrspüler einräumen, Müll hinaustragen, sein Zimmer sauber halten, vielleicht sogar selbst kochen – das und mehr fällt da hinein.

Für euch mögen die gerade aufgezählten Dinge selbstverständlich klingen, doch kann man das alles auch von einem Teenager vom anderen Ende der Welt verlangen?

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Statusmitteilung

ein Monat Österreich

Autor: Sarah

Nicole ist nun schon seit einem ganzen Monat unser Familienmitglied und es fühlt sich so richtig an. Irgendwie ist da so eine innere Verbindung zwischen ihr und uns, welche sie zu einem Teil unserer Familie macht. Nicole ist kein Gast mehr, sondern Tochter, Schwester und Enkelkind. Diese Erkenntnis bestätigt sich in den alltäglichsten Situationen. Unsere Austauschschülerin lacht über die selben Witze, hat einen ähnlichen Geschmack und wie Beate so schön sagte: „Es ist so komisch, wir sorgen uns um sie, als wäre sie unser leibliches Kind!“

Momentan ist Nicole auf dem Anfangsseminar von YFU (Blogbeitrag darüber kommt nächste Woche online). Sie ist deshalb für 3 Tage nicht bei uns und genau das fühlt sich irgendwie komisch an. Beim Frühstück sitzt eine Person weniger und am Nachmittag gibt es niemanden, der am Klavier klimpert.
Doch was passierte die letzten vier Wochen besonderes, dass Nicole so stark zum Teil unserer Familie geworden ist? Ich kann es nicht genau sagen, denn es geschah so viel!

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Chatprotokoll

Mexikanerin in Österreich #2

Autor: Sarah

Obwohl Nicole nun schon das gröbste ihrer Anfangszeit (in Österreich) hinter sich hat, tauchen immer wieder Dinge auf, die hier ganz komisch sind. Ob große Missverständnisse oder einfach nur kleine Unterschiede, Österreich ist in vielen Dingen einfach anders.

Wie zukünftig noch öfters, möchte ich euch in der Serie „Mexikanerin in Österreich“ in jedem Beitrag 5 Dinge vorstellen, die in Mexiko ganz anders sind als hierzulande. Letztes Mal schrieb ich unter anderem über die räumliche Trennung von WC und Badezimmer. Was wird euch dieses Mal erwarten?

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Kurzmitteilung

eine Woche Österreich

Autor: Sarah

Erst eine Woche ist vergangen und doch fühlt es sich schon an wie eine Ewigkeit! Nicole soll erst seit sieben Tagen bei uns wohnen?! Nein das kann nicht stimmen, immerhin ist sie ja schon so integriert und eindeutig ein Mitglied unserer Familie!

Vielleicht liegt unsere unrealistische Zeiteinschätzung auch daran, dass in dieser ersten Woche so viel passiert ist. Am Ankunftstag begann alles mit dem Aufnehmen eines Unbekannten in unsere Familie und 7 Tage später fühlt es sich schon so an, als hätten wir ein Familienmitglied mehr.

In dieser Woche ist einfach so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll…

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Statusmitteilung

letzte Vorbereitungen

Autor: Sarah

Morgen ist es so weit! Ahhhh wir können es gar nicht erwarten und zittern schon vor Aufregung. Die letzten Vorbereitungen sind endlich abgeschlossen! Alles ist bereit, Nicole kann kommen!

Auch wenn das jetzt total selbstsicher klingt, war das die letzten Tage nicht immer so. Wie überall wo man es nicht gebrauchen kann, waren plötzlich unerwartete Stolpersteine im Weg, die wir beiseite räumen mussten. Und das so schnell wie möglich, denn die Zeit hatte kein Mitleid mit uns…
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Statusmitteilung

Gastfamilien Infonachmittag |YFU

Autor: Sarah

Am 11. August lud unsere Organisation YFU zu einem Gastfamilien-Informationstag. Verpflichtend war dieser nicht, jedoch wurde es schon empfohlen einmal vorbeizuschauen. Immerhin hat man an diesem Tag die Möglichkeit um letzte Informationen zu bekommen, Fragen zu klären und andere Familien kennenzulernen.

Wir Youngsters (Beate, Christian, Sebastian und ich) konnten den Infonachmittag leider nicht besuchen, da wir genau zu dieser Zeit auf Urlaub waren. Die Oldies (Oma & Opa / Monika & Helmut) waren wiederum dank Pension zum Glück verfügbar und machten sich deshalb am späten Vormittag auf den Weg nach Wien.

Neugierig wie ich bin, wollte ich natürlich trotz Abwesenheit genau wissen, was ich eigentlich verpasst habe. Aus diesem Grund führte ich gleich ein (natürlich höchst professionelles) Interview mit meiner Oma, Monika.

Was sie vom Gastfamilien Infotag erzählen konnte, kann man nun hier lesen.

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