Statusmitteilung

Gastfamilien Infonachmittag |YFU

Autor: Sarah

Am 11. August lud unsere Organisation YFU zu einem Gastfamilien-Informationstag. Verpflichtend war dieser nicht, jedoch wurde es schon empfohlen einmal vorbeizuschauen. Immerhin hat man an diesem Tag die Möglichkeit um letzte Informationen zu bekommen, Fragen zu klären und andere Familien kennenzulernen.

Wir Youngsters (Beate, Christian, Sebastian und ich) konnten den Infonachmittag leider nicht besuchen, da wir genau zu dieser Zeit auf Urlaub waren. Die Oldies (Oma & Opa / Monika & Helmut) waren wiederum dank Pension zum Glück verfügbar und machten sich deshalb am späten Vormittag auf den Weg nach Wien.

Neugierig wie ich bin, wollte ich natürlich trotz Abwesenheit genau wissen, was ich eigentlich verpasst habe. Aus diesem Grund führte ich gleich ein (natürlich höchst professionelles) Interview mit meiner Oma, Monika.

Was sie vom Gastfamilien Infotag erzählen konnte, kann man nun hier lesen.

Wie lief das Treffen ab?

Es war eine sehr angenehmen Runde. Um Punkt 13.00 Uhr begann das Infotreffen in einem Hotel in Wien mit einem kleinen Spiel. Jede Familie schrieb auf einen Zettel, was sie sich von dem Austauschjahr erwartet. Eigentlich sollte uns diese Aufgabe nur helfen uns genauer mit unseren Gedanken auseinander zu setzen, es gab keine Gewinner oder Verlierer wie bei einem richtigen Spiel. In der zweiten Runde, durften wir dann Dinge auf den Zettel schreiben, welche wir glauben, dass die Gastschülerin von uns und ihrem Jahr hier erwartet.

Anschließend gab es eine kleine Gesprächsrunde in welcher Gastfamilien, die schon einmal Erfahrungen mit Austauschschülern gemacht haben, von ihren Erlebnissen erzählen durften. Außerdem wurde ein Zettel herumgereicht, auf welchen man sich mit seinem Namen und seiner Telefonnummer eintragen konnte, wenn man weiterhin Kontakt zu den anderen Familien (auf der Liste) haben möchte.

Der Hauptteil bestand aus einem Vortrag von der YFU-Leitung selbst, in welchem noch einmal die wichtigsten Dinge besprochen und Informationen gegeben wurden. Anschließend blieb natürlich auch noch genug Zeit um Fragen zu stellen, Missverständnisse zu klären und mit den anderen Familien ein bisschen ins Gespräch zu kommen. Kaffee und Kekse durften dabei natürlich auch nicht fehlen.

Das Treffen endete um 15:30 Uhr mit einer kleinen Zusammenfassung und viel Vorfreude auf das kommende Schuljahr!

Konntet ihr Kontakte zu anderen Gastfamilien aufbauen?

Natürlich hatten wir die Möglichkeit während des Treffens ein bisschen miteinander zu reden und sich auszutauschen. Von den 7 anwesenden Gastfamilien, hatten um die 4 schon einmal einen Gastschüler, weshalb man auch viele Erfahrungen von anderen hören konnte. Auch über die verschiedenen Gründe, warum man sich dazu entschieden hat Gastfamilie zu werden, zu reden war wirklich interessant. Bestehende Kontakte gibt es jedoch leider keine, da das Interesse der anderen Familien für das gegenseitige, bessere Kennenlernen nicht so hoch war. Ein weiteres junges Ehepaar schien jedoch wirklich nett und ich kann mir vorstellen, mit ihnen noch öfters zu plauschen. Vielleicht kann man engere Bekanntschaften oder sogar Freundschaften bei weiteren Treffen gewinnen.

Was waren die wichtigsten Infos, die ihr dort bekommen habt?

Im Grunde hörten wir nicht viel Neues, da uns  YFU schon beim Gastfamilienbesuch fast alles Wichtige erzählt hat. Die Dinge, die bei dem Treffen besprochen wurden, waren jedoch trotzdem interessant (ein zweites Mal) zu hören. Unter anderem ging es um die Anmeldung auf der Gemeinde, den Aufenthaltstitel, die Versicherung und die Schule. Außerdem bekamen wir die Auskunft, dass wir am Flughafen eine Infomappe bekommen würden, wo alle wichtigen Unterlagen, Regeln usw. drinnen sind. Diese sollen wir dann mit Nicole durchgehen, sobald sie in Österreich ist.

Welchen Eindruck machte YFU auf euch?

Wir lernten unsere Betreuerin Nina auf dem Treffen kennen. Sie ist wirklich super nett und erzählte uns ein bisschen von ihrem Austauschjahr und wie sie dazu gekommen ist, bei der Organisation freiwillig mitzuarbeiten. Neben Nina waren natürlich auch noch andere YFU-Mitarbeiter dort. Unter anderem die Leiterin von YFU Austria, welche auch den Vortrag hielt.

Ich hatte schon das Gefühl, dass YFU sehr organisiert ist und jeder genau weiß, was er tut. Man merkt die Erfahrung, die diese Organisation mit sich bringt.

Fandet ihr das Treffen hilfreich?

Ehrlich gesagt nein, weil wir eigentlich schon alles wussten, was sie uns erzählten. Immerhin haben wir uns schon im Winter dazu entschieden Gastfamilie bei YFU zu werden und hatten seitdem genug Möglichkeiten alle Fragen zu stellen, die uns auf dem Herzen lagen.

Trotzdem war es keine Zeitverschwendung zu dem Treffen zu fahren! Es war wirklich toll andere Gastfamilien kennenzulernen und das Wichtigste erneut in einer Zusammenfassung zu hören.

Zu dem Treffen gehen MUSS man NICHT, doch wir bereuen es auch nicht dort gewesen zu sein.

 

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