Statusmitteilung

YFU – die Organisation

Autor: Sarah

Wir haben uns dafür entschieden mithilfe YFU (=Youth for Understanding) Gastfamilie zu werden. Warum wir ausgerechnet diese Organisation und nicht einen Konkurrenten wählten, erzählen wir euch hier.

Nachdem die Entscheidung gefallen ist, dass wir Gastfamilie werden wollen, schauten wir uns natürlich gleich nach der passenden Organisation um, welche uns in dem Projekt unterstützen kann. Man möge kaum glauben, wie viele Anbieter es alleine in Österreich gibt, bei denen es möglich ist Gastfamilie in einem ihrer Programme zu werden. Man muss nur „Gastfamilie werden Österreich“ googeln und schon wird man überschüttet mit Möglichkeiten.

Obwohl alle Organisationen einem recht ähnlichen Konzept folgen (man bekommt zum Beispiel nirgends Geld für die Unterbringungs- und Verpflegungskosten) gibt es doch feine aber kleine Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern. Für unsere Familie fielen drei davon in die engere Auswahl: AFS, iE und YFU. Alle drei haben gewisse Vorzüge, uns für eine davon zu entscheiden war gar nicht so einfach, weshalb alles an einem Familiennachmittag ausgiebig diskutiert werden musste. Diese Herangehensweise würden wir übrigens jeder zukünftigen Gastfamilie empfehlen, da man sonst den Überblick verliert und mehrere Blickwinkel nie schaden können.

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Quelle: YFU.world

Letztendlich entschieden wir uns für YFU aus folgenden Gründen:

  • Transparenz

    Schon auf der Homepage von YFU kann man sehr leicht einsehen, was von einer Gastfamilie und einem Austauschschüler erwartet und wie alles ablaufen wird. Auch die häufigsten Fragen wurden beantwortet und es gab die Möglichkeit eine gratis Infomappe anzufordern. Sogar eine direkte Ansprechperson für weitere Fragen wurde bereitgestellt. Seitdem wir uns für diese Organisation entschieden haben, hatten wir nie den Eindruck uns wird etwas verheimlicht oder unzureichend erklärt.

  • Familarität

    Ein weiterer Pluspunkt für YFU ist die familiäre Grundhaltung. Die Organisation arbeitet viel mit Freiwilligen (ehemalige Austauschschüler und Gastfamilien) und pro Jahr kommen nur meist unter 50 Austauschschüler nach Österreich. Dies hat den Vorteil, dass sich alle Gastschüler untereinander kennenlernen können. Doch auch wichtige Mitarbeiter, z.B. derjenige der die Schüler den Gastfamilien zuteilt, kennen alle beteiligten Personen. Für uns ist die Familarität besonders wichtig, dar man dadurch nicht als Nummer in einem riesigen Haufen von Gastschülern & -Familien untergeht.

  • Vorerfahrung

    Eine bekannte Familie in unserem Umfeld war schon dieses Jahr Gastfamilie mit YFU. Dadurch hatten wir die Möglichkeit uns als Außenstehender eine Meinung zu bilden und aus erster Hand wahre Erfahrungsberichte zu hören. Nachdem wir nichts negatives hörten und mit eigenen Augen sehen konnten, wie das Jahr mit YFU verlief und welche Hürden auf diese Familie zukamen, war es für uns leichter eine Entscheidung zu fällen.

  • Unterstützung

    YFU gibt uns das Gefühl perfekt unterstützt zu werden. Dank Infomappe, Gastfamilienbesuch, Gastfamilienhandbuch, Gastfamilientreffen und eigenen Ansprechpersonen fühlen wir uns schon vor unserem eigentlichen Jahr mit weiterem Familienmitglied perfekt betreut. Doch auch der Austauschschüler selbst bekommt, z.B. durch Seminare während des Austasuchjahrs und eigene Ansprechpartner mit ähnlichen Erfahrungen, viel Unterstützung. Auch dies war uns sehr wichtig, da erfahrene, außenstehende Mitarbeiter der Organisation bei typischen Schwierigkeiten der Austauschschüler voraussichtlich viel besser helfen können als wir als Gastfamilie. Dank optimaler Unterstützung wird uns viel Last von den Schultern genommen.

  • Professionalität

    YFU gibt es international schon seit 60 Jahren und seit 13 Jahren explizit in Österreich. Alleine in ihrem öffentlichen Auftreten merkt man die Professionalität der Organisation. Es ist deutlich, dass sie an der jahrelangen Erfahrung gewachsen ist und jeder ganz genau weiß wann und warum er was tut. Doch nicht nur in Österreich trägt YFU einen Namen, auch international muss man sich nirgends weniger erwarten.

 

YFUaroundTheGlobe
Quelle: YFU USA

 

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